Telefonstörung

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Kiffen macht gleichgültig

Das wissen wir doch alle schon seit Jahren. Nun tauchen aber auch in der Presse Langzeitstudien auf, wonach längeres Kiffen den IQ senken lassen soll.

Zeitgleich mit dieser Studie schlägt bei mir folgender Fall auf: Der Mandant ist Untermieter in einer WG. Hauptmieter und das schon länger ist ein anderer, nennen wir ihn fiktiv Hanf Beimer. Zwischen beiden kriselt es, es kommt angeblich zu einem Gerangel, in dem Hanf Beimer geschlagen worden sein will. Ein Faustschlag gegen die Brust. Naja. Der Mandant erklärt sich zum quasi sofortigen Auszug bereit. Hanf hingegen verlässt die Wohnung und begibt sich mit seinem Vater zur nächstgelegenen Polizeistation, um eine Anzeige zu erstatten. Ordnung muss sein. Damit nicht genug – er bittet die Polizisten vor lauter Angst vor dem brutalen Mitbewohner, mit zur WG zu kommen. Als die Polizei anklingelt und der Mandant auszugsbereit und recht unverdächtig harmlos öffnet, hat sich die Körperverletzungsermittlung sofort erledigt. Der süße Geruch frisch zubereiteten Cannabis steigt in die Ermittlernasen und die brauchen nicht lange zu suchen – die Wohnung ist voller Hanfpflanzen und auch in dem bereitwillig vorgezeigten Dachboden findet sich eine amtliche Plantage. Sie gehört, was Hanf Beimer auch bestätigt, Hanf selbst. Der benötigte Strom für die Züchtung gehört übrigens den Nachbarn.

Wegen mir hätte es jahrelanger Studien um die Folgen von zuviel Cannabis-Konsum daher nicht gebraucht. Diese Akte reicht mir. Ergo: Kiffen macht gleichgültig. (Mir doch egal)