Hochfrequente Strafbarkeit

Am vergangenen Wochenende kam es im Bundesligaspiel Hoffenheim gegen Dortmund zum Einsatz von Hochfrequenzschallgeräten. Den Hoffenheimern war es ein Dorn im Auge, dass die Dortmunder beleidigende Schlachtrufe gegen deren Mäzen Hopp absonderten. Diese Rufe und begleitenden Transparente waren schon in den letzten zwei Saisons jeweils ein großes Thema. Diesmal wollte man sich bei Hoffenheim wappnen und schlug zurück. Bei jedem neuen Gesang, der nicht ins Konzept passte, sollte das Hochfrequenzgerät angeschmissen worden sein. Ein guter Bericht zu den Vorkommnissen befindet sich in der Süddeutschen.

Ist das Handeln der Hoffenheimer nun strafbar?

Ich meine, dass man dies im Ergebnis bejahen kann. Es kommt allerdings entscheidend darauf an, wie dieses Schallgerät konzipiert war. Die vornehmste Aufgabe der Ermittlungsbehörden sollte also die Suche nach diesem Teil sein inklusive Hausdurchsuchung sowie Beschlagnahme.

Denn in objektiver Hinsicht muss man wohl davon ausgehen, dass das Schallgerät dazu geeignet ist, Verletzungen hervorzurufen. Jedenfalls dann, wenn die Behauptung des Dortmunders stimmt, der die Strafanzeige erstattet hat und der seit dem Einsatz unter einem Tinnitus leidet. Man stelle sich zum Vergleich die guten, alten Gaströten aus den 1980er Jahren vor, die -gegen ein Ohr gehalten- ohne weiteres eine schwere Verletzung hätten hervorrufen können. Wenn also die Verletzung auf dem Einsatz beruht (und nicht etwa eine Vorerkrankung ursächlich war), dann wird man von einer objektiven Körperverletzung ausgehen können. Letztlich wird ein Sachverständiger die Antwort liefern müssen, ob der Einsatz des Geräts die behauptete Verletzung hervorgerufen hat.

Je nachdem, wie das Gerät konzipiert ist, könnte auch eine “gefährliche Körperverletzung” vorliegen. Das nicht ohne weiteres, denn das Schallgerät wäre nur dann ein “gefährliches Werkzeug” im Sinne des § 224 StGB, wenn es seiner Art nach geeignet ist, erhebliche Verletzungen zu verursachen. Da kommt es halt drauf an. Wenn es “nur” geeignet ist, einen kurzen Tinnitus zu verursachen, dann liegt eine gefährliche Körperverletzung eher fern, bei einem dauerhaften Tinnitus muss man aber wohl auch davon ausgehen.

Nötigung kommt im übrigen auch noch in Betracht, da der Einsatz wohl dazu dienen sollte, dass man aufhört zu singen. Diese Relation erscheint mir jedenfalls bedenklich.

Liegt Vorsatz vor? Ich meine ja. Zumindest wird man billigend in Kauf genommen haben, dass Verletzungen die Folge des Einsatzes sein könnten, womit wir im Vorsatzbereich sind. Aus meiner Sicht ganz klar dafür spricht der Umstand, dass die “Bediensteten” des Geräts mit Schallschutzkopfhörern wie auf einer Baustelle ausgerüstet waren, so wie es in dem Artikel der SZ heisst. Man wusste oder ahnte also, was damit ausgelöst werden konnte.

Rechtfertigung? Nein. Notwehr gegen Beleidigungen der Dortmunder gegenüber Hopp werden keine Körperverletzungen rechtfertigen.

Fragt sich nur noch, wer als Täter und Teilnehmer in Betracht kommt. Neben denen, die das Gerät bedient haben, kommen zumindest theoretisch auch die in Betracht, die das ganze in Auftrag gegeben haben. Die Behauptung der Hoffenheimer Vereinsführung, mit der Sache nichts zu tun gehabt zu haben, können die auch dem Sandmännchen erzählen. Im Innenraum positioniert, von Ordnern geduldet, wenn nicht gar betrieben, am Strom des Stadions hängend – da spricht arg viel dafür, dass hier ein Befehl von oben kam.

Im Fazit gehe ich also grundsätzlich von strafbaren Verhalten aus, wenn die Behauptung des Dortmunders zutrifft, seit dem Ereignis unter einem Tinnitus zu leiden. Ob das so ist, wird relativ leicht von einem Sachverständigen geprüft werden können. Je nach Beschaffenheit des Geräts könnte sogar von einer gefährlichen Körperverletzung ausgegangen werden, wonach das aber schon eher zweifelhaft ist.

Moralisch ist das ganze natürlich auch ein starkes Stück. Man mag von den Dortmundern und ihren verbalen und graphischen Attacken gegen Hopp ja halten, was man will, aber eine -körperliche- Retourkutsche dieser Art, schon gar den ganzen Fanblock in Sippenhaft nehmend, hat schon einen ganz üblen Geschmack. Ich will schwer hoffen, dass nicht nur die Staatsanwaltschaft den Fall ohne falsche Bescheidenheit vor der Personalie Hopp ordentlich untersucht, sondern auch die DFL sich dieses Themas annimmt. Ich habe jedenfalls keine Lust, wenn ich mit meinen Schalkern nach Hoffenheim fahre und anschließend zum Ohrenarzt muss, nur weil ein Verein meint, man müsse Fankultur, die einem selbst nicht passt, perfide gewaltsam unterdrücken.

23 Responses to “Hochfrequente Strafbarkeit”

  1. Mark 15. August 2011 at 22:40 #

    “Notwehr gegen Beleidigungen der Dortmunder gegenüber Hopp werden keine Körperverletzungen rechtfertigen.”

    Wieso? Wenn jemand zu einer Beleidigung ausholt, dann kann ich ihm doch eine klatschen, um das zu verhindern?

    Das Problem ist hier doch eher, dass unbeteiligte Fans auch geschädigt werden und insoweit keine Notwehr gegeben wäre.

    • Datenschutz 16. August 2011 at 00:47 #

      “Wieso? Wenn jemand zu einer Beleidigung ausholt, dann kann ich ihm doch eine klatschen, um das zu verhindern?”
      Da musst du dich wohl nochmal richtig schlau machen. ;)

      • Mark 17. August 2011 at 14:38 #

        Seit wann gibt es eine generelle Güterabwägung im Notwehrrecht? Hab ich was verpasst?

        • th 17. August 2011 at 14:58 #

          Naja, das StGB verlangt für die Straflosigkeit der Notwehr, dass “das geschützte Interesse das beeinträchtigte wesentlich überwiegt” (§ 34). Ich möchte mal stark anzweifeln, dass eine Beleidigung (Angriff auf die persönliche Ehre) “eine klatschen” (Angriff auf die körperliche Unversehrtheit) rechtfertigt.

    • ebeku 18. August 2011 at 12:59 #

      “Wieso? Wenn jemand zu einer Beleidigung ausholt, dann kann ich ihm doch eine klatschen, um das zu verhindern?”

      Im Fernsehen vielleicht :-D

  2. Jürgen 16. August 2011 at 07:38 #

    So ist es zu sehen, Thomas. Vorausgesetzt man hat eine juristsiche Kompetenz oder zumindest ein gesundes Rechtsempfinden. Sowas kann man nicht dulden, Sanktionen wären hier anGEbracht.

    btw: Diese verbalen Endgleisungen gegen Hopp(enheim) nerven allerdings so langsam, egal aus welchem Fanlager sie kommen…

  3. klabauter 16. August 2011 at 09:28 #

    wie will man denn differenzieren, ob der Tinnitus von dem angeblichen Hochfrequenzgerät kommt oder von Stadionlautsprechern, Megafonen, Druckluftfanfaren und was Fans sonst noch so alles mitschleppen?
    Und ein Tinnitus bei ein paar zehntausend Besuchern einer ohnehin dezibelstarken Veranstaltung dürfte medizinstatistisch ohnehin nicht signifikant sein. Für einen Strafverteidiger sind Sie aber ganz schön fix mit einem Anfangsverdacht bei der Hand….

    • 1909erkuli 16. August 2011 at 11:13 #

      Also, ich meine, dass man das schon gut unterscheiden kann. Von den Stadionlautsprechern sicher nicht, denn dann würde das ganze Stadion gelitten haben.
      Und Megafone sind nicht so laut, zumal die meisten vereine nur einzelne erlauben – Druckluftfanfaren “schleppen” Fans sicher nicht mit. Schon mal in einem Fußballstadion gewesen? Scheinbar nicht, und wer keine Ahung hat, sollte mal die…. halten.

  4. 1899TSGabi 16. August 2011 at 09:51 #

    Was für ein Affentheater, aufgebauscht durch Fans, welche die erneute Niederlage ihres Clubs einfach nicht wegstecken können und die sich auch nicht zu schade waren, auf ein derart asoziales Niveau zu sinken, indem sie 2008 ein Plakat mit dem Bild D. Hopps im Fadenkreuz öffentlich präsentierten. Einfach nur erbärmlich!
    Ergänzend sei noch zu erwähnen, dass es sich definitiv nicht um ein Hochfrequenzschallgerät gehandelt hat. Da stellt sich mir doch glatt die Frage: Gehören Vuvuzelas eigentlich zu den Hochfrequenzschallgeräten? Dann dürften sich nach der letzten WM tausende Fußballfans nun mit Tinnitus herumplagen.

    • Thomas Wings 16. August 2011 at 10:00 #

      Ich stehe ganz sicher nicht im Verdacht, die Dortmunder Niederlage nicht wegstecken zu können. Geradezu absurd :-). Es ist auch kein “Affentheater”, sondern ein geradezu lächerliches, unwürdiges und nicht zuletzt gefährliches Experiment, was da in Hoffenheim getan wurde. Dass die Dortmunder Beschimpfungen der letzten Jahre gegenüber Hopp auch unterste Schublade sind, diese Meinung teile ich (ich empfehle immer, Hopp und Co einfach zu ignorieren). Das rechtfertigt aber nicht einen Angriff auf alle, die sich im Block befinden und vielleicht auch ihre Bedenken gegen die Verbalinjurien in sich tragen.

    • DHdSeH 16. August 2011 at 13:41 #

      Ach die Gabi mal wieder.
      Sie geistert schön durch alle Blogs um ihren “Niveau-Affentheater” Text abzulassen damit Herr H. ins Reine gewaschen wird und die Borussen auch alle richtig asozial rüberkommen.
      (und weil sie es ja nicht verkraften verloren zu haben)

      such die Gabi
      http://dts98.wordpress.com/2011/08/15/orte-ohne-worte/
      oder
      http://bvboisseree.com/?p=1495

      Ich würde mal sagen Thema verfehlt, denn wenn es um die körperliche Unversehrtheit von Personen geht, sollte man es tunlichst vermeiden “der hat aber Pfui-Wörter gerufen” als Kindergartenausrede zu nutzen.

      Achja zum Vuvuzela-Vergleich: die Dinger wurden nicht grundlos bei den meisten Public Viewings verboten. Bleibender Tinnitus hin oder her. Ein Schlag ins Gesicht bleibt ja auch ein Schlag ins Gesicht auc hwenn man danach noch alle Zähne oder keine Gehirnerschütterung hat. Und da wir ja kein rechtsfreier Raum sind gilt nämlich auch:

      § 223 StGB, Körperverletzung

      (1) Wer eine andere Person körperlich mißhandelt oder an der Gesundheit schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

      (2) Der Versuch ist strafbar.

      Spätestens der 2. Teil greift hierbei, denn warum laufen wohl die Ordner und Betreiber der Lärmmaschine mit Ohrschützerm auf den Bildern herum. Richtig, weil sie wissen dass es Schmerzen bereiten kann.

      Punkt.

      MfG
      DHdSeH

  5. 1899TSGabi 16. August 2011 at 10:07 #

    Es handelte sich hier nicht um ein “gefährliches Experiment” der TSG 1899 Hoffenheim, sondern um die Reaktion eines Stadion-Mitarbeiters auf die unterirdischen Hassgesänge von BVB-Fans, der inzwischen auch ermittelt wurde. Dass durch die Tat einer Person nun ein ganzer Verein in den Schmutz gezogen werden soll, ist einfach nicht nachvollziehbar – also doch Affentheater!

    • 1909erkuli 16. August 2011 at 11:09 #

      Also, was die TSGabi da sagt, mag ja aufgrund der PR der TSG stimmen, auf den ersten Blick, aber inzwischen weiss man doch, dass es auch beim Frankfurtspiel so etwas gab.
      Und wenn so ein großes Gerät eingebaut wird, von mehrern (!) Personen betrieben wird und Strom aus dem Stadion bezieht… das kann doch nur von dem Verein geduldet oder gar angeordnet sein.
      Kein Mensch glaubt doch, dass das eine Einzeltat war.

    • 1860Loewe 16. August 2011 at 20:49 #

      Sollte es die Tat eines einzelnen sein, so macht dieser Umstand die Sache nicht wirklich besser für den Verein.
      Da es scheinbar möglich ist Anlagen unbekannten Zwecks ins Stadion zu bringen und, wie die aktuellen Berichte aufzeigen, 5 mal in Betrieb zu nehmen ohne das es bemerkt wird, werfen ein mehr als schlechtes Licht auf Station bzw. das Sicherheitskonzept.
      Es muss in diesem Fall geprüft werden, ob überhaupt die Eignung besteht Veranstaltungen mit großen Menschenmengen abzuhalten.
      Nach meiner Meinung wäre es unverantwortlich weitere Spiele dort abzuhalten.
      Als nächstes will vielleicht ein übereifriger Mitarbeiter seine überzähligen Bestände an Feuerwerkskörpern zu verwenden um unangenehme Fans zu erschrecken.

  6. MoralFan 16. August 2011 at 10:31 #

    “Ich habe jedenfalls keine Lust, wenn ich mit meinen Schalkern nach Hoffenheim fahre und anschließend zum Ohrenarzt muss, nur weil ein Verein meint, man müsse Fankultur, die einem selbst nicht passt, perfide gewaltsam unterdrücken.”

    Es gibt wohl zumindest unterschiedliche Ansichten was als “Fankultur” zu bezeichnen ist. Meiner Ansicht nach sind die Äußerungen gegen Herrn Hopp von “Kultur” doch recht weit entfernt… Natürlich ist die Beschallungsaktion nicht in Ordnung, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass ne ganze Menge “Fans” nicht wissen wie man sich zu benehmen hat. Wäre schön wenn die auch alle wegen Beleidigung verfolgt werden könnten…

    • TobiTatze 16. August 2011 at 10:44 #

      Dass viele Fans sich nicht zu benehmen wissen, ist doch nichts neues.
      Jedes Wochenende kommt es aus diversen Fankurven zu verbalen Entgleisungen gegen den Schiedsrichter, Torhüter, Trainer usw.

      Das ist nicht schön, wird aber grundsätzlich stillschweigend hingenommen bzw. als “normal” erachtet.

      Man stelle sich vor, jeder Verein baut sich nun eine akustische Abwehr auf und dirigiert damit, welche Sprechchöre geduldet werden und welche nicht.

  7. klabauter 16. August 2011 at 13:50 #

    Hüstel, 1909er Kuli:
    Ob und ab welcher Lautstärke jemand einen Tinnitus bekommt, hängt von individuellen Faktoren ab. ME spricht im Gegenteil der Umstand, dass trotz des angeblichen Angriffs mit einem “gefährlichen Gegenstand” nur ein Patient aufgetaucht ist (wenn es denn ein echter Tinnitus ist) , eher gegen eine Kausalität (bzw. die Nachweisbarkeit, dass gerade das Hochfrequenzgerät ursächlich war).

    Natürlich schleppen Fußballfans keine Druckluftfanfaren mit, ebenso wenig wie bengalische Fackeln, denn das ist ja strengstens verboten und ein echter Fußballfan hält natürlich Stadionregeln und Gesetze ein.
    Aber bei amazon finden sich so lustige Produktbeschreibungen wie
    “Weiterhin ist die Druckluft-Fanfare sehr beliebt als Fan-Artikel beim Fußball, bei der Formel Eins oder beim Eishockey”. Anscheinend wissen die Hersteller/Anbieter bei amazon oder ebay gar nicht, dass sie beim Marketing die völlig falsche Zielgruppe ansprechen. Aber vielleicht schreiben Sie denen doch mal, dass sie einfach mal die….halten sollen.

    • hanson41 16. August 2011 at 15:01 #

      Also bei der F1 kommen diese Fanfaren sicherlich zum Einsatz. Ich habe jedoch noch NIE in irgendeinem Stadion oberhalb der Kreisliga etwas derartiges gehört, oder gesehen. Übrigens auch nicht beim Eishockey. Und ich war durchaus schon in mehreren Stadien(auch im Ausland)

      Ich finde eigentlich die Zensur dieses Dorfvereins wesentlich unerträglicher als die möglichen Gesundsheitsrisiken. Ich hoffe die DFL verhängt einen Punktabzug der die TSG Hoppenheim empfindlich trifft. Wenn ihr Zensur wollt, dann spielt doch in Nordkorea Fussball!

  8. BVB09 16. August 2011 at 17:12 #

    Nur mal so überlegt:

    Was passiert eigentlich, wenn jetzt einige Dortmunder Spieler (!) zu der Erkenntnis kommen, dass sie in ihrem Leistungsvermögen in einer Weise eingeschränkt waren, die nach ihren Trainingseindrücken eigentlich nicht zu erklären ist, und dann die Clubführung beim DFB/DFL darum bittet, mal zu prüfen, ob das eventuell auf eine Streuwirkung dieses Schallgeräts zurückzuführen ist.

    Selbstverständlich kann sich die Hoffenheimer Clubführung dann nicht damit herausreden, dass da nur ein einzelner Mitarbeiter irgendwie ausgetickt sei … das geht ja, wie wir wissen, noch nicht mal dann, wenn ein Besucher (!) einen Bierbecher wirft.

    Viel Vergnügen wünsche ich …

  9. Petra 16. August 2011 at 19:38 #

    Auch mein Sohn,16, war am 13.08.11 im BVB Fanblock und hat seit Sonntag Probleme mit dem re.Ohr. Der HNO hat heute ein Hörtrauma diagnostiziert.

    Wenn von der Installation der Schallanlage im Stadion niemand etwas bemerkt hat, dann wird wohl demnächst zum Supergau kommen, dann kann auch unbemerkt ein Sprengsatz installiert werden.

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